1.Gemeindeversammlung 2022

„Brennt euer Herz für Jesus“
Bericht von der Gemeindeversammlung am 3. Juli 2022

„Eine Kirchengemeinde ist das, was die Mitglieder aus ihrer Kirche machen“ – Erstmals luden der Pfarrer und der achtköpfige Kirchenvorstand zur Gemeindeversammlung, bei der Informationen aus erster Hand und Austausch in der Gemeinschaft im Mittelpunkt standen.

„Kirche muss sich immer wieder erneuern“
Vieles hat sich in den vergangenen vier Jahren seitdem Pfarrer Bernasth in Riedenburg ist in der Diasporagemeinde getan – und so gab es immer wieder die erwünschte Erneuerung. Freundschaften wurden geschlossen und – so das primäre Ziel – Kirche Jesu Christi gebaut. Zusammen mit dem achtköpfigen Kirchenvorstand mit Reinhard Baumann (Sollern), Rainer Thiesen (Neuenhinzenhausen), Ruprecht Herbst, Gerlinde Kelp, Astrid Riedl und Tatjana Röhrich (alle Riedenburg), Carmen Lehnert (Hagenhill) und Hannelore Schmidt (Altmannstein) gibt es die wöchentlichen Gottesdienste, die monatlichen Kirchenvorstandstreffen sowie zahlreiche Aktivitäten für die Gemeindemitglieder. Pfarrer Bernath unterrichtet wöchentlich ein Dutzend Stunden an den vier Schulen der Grund- und Mittelschule, Mädchenrealschule sowie der Johann-Simon-Mayr-Realschule Riedenburg und an der Mittelschule Altmannstein und hat so gute Kontakte zu den Jugendlichen. Die Kinder- und Konfirmandenarbeit ist noch verbesserungswürdig – insbesondere braucht hier der Pfarrer personelle Unterstützung. Die neuen Gottesdienstformen sprechen viele Gläubige an – übrigens nicht nur evangelische Kirchenmitglieder. „Fünf Mal haben wir in diesem Jahr Freiluftgottesdienste im Kirchgarten, am Schwammerl, am Grillplatz in Sollern sowie auf der Seebühne am Stadtweiher angeboten – und viele kamen“, schwärmte Pfarrer Bernath. Mit einem Weg-Gottesdienst durch Riedenburg am Erntedankfest sowie am Heilig Abend im Krieger-Biergarten haben die Verantwortlichen den Puls der Zeit erkannt – der Besuch zeigt es.
Herzstück der Arbeit von Christian Bernath ist die Seelsorgearbeit bei Hausbesuchen und Gesprächen mit den Menschen. Vertrauensfrau Carmen Lehnert lobte den 54jährigen Geistlichen für sein hohes Engagement und den „Spirit“ im Aufbau der Gemeinde – viel Applaus folgte!

Engagierte Kirchengemeinde Riedenburg
„Mit aktuell 1268 Gemeindemitgliedern ist Riedenburg im evangelischen Dekanat Ingolstadt eine der kleinsten Kirchengemeinden, aber mit 130 Ortschaften auf gut 700 Quadratkilometern die flächenmäßig die Größte der 19 Kirchengemeinde“, erläuterte Rainer Thiesen. Entgegen dem allgemeinen Trend des Schrumpfens der Kirchenmitglieder im Dekanat Ingolstadt auf 50.081 Gemeindemitglieder (Stand: 31.12.2021) schließt sich die nordöstlichste Gemeinde Riedenburg diesem Trend nicht an. „Die gute Botschaft ist: trotz 13 Bestattungen blieb unsere Gemeinde mit 1268 Kindern, Jugendlichen, Frauen und Männern Dank 12 Taufen und etlichen Eingemeindungen aus Nachbargemeinden stabil“, freute sich Bernath. Des-halb ist es wichtig, Menschen zu Jesus zu führen! Mit dem engagierten achtköpfigen Kirchenvorstand, dem Prädikant Stephan Strohmeyer, der Pfarrsekretärin Carmen Lehnert, den Organisten Dr. Reinhart Schmidt, Dennis Scherer und den beiden Nachwuchsorganistinen Sarah und Pauline Riedl, dem Mesner- und Hausmeisterehepaar Hanna und Bernhard Hegenberger und einigen engagierten Gemeindemitgliedern erfolgte ganzjährig der Gemeindeaufbau aus den auf 130 Ortschaften verteilten evangelischen Christen. Positiv sind auch die Verbindungen mit gen Nachbargemeinden Dietfurt, Hemau und Kelheim, die alle drei auf kurzem Weg zu erreichen sind.

Sanierung und Erweiterung der Christuskirche
In zahlreichen Aktionen wurde der Außenbereich des Gotteshauses verschönert, eine neue Sitzbank angebracht sowie Rosen und Stauden gepflanzt. Neue Sitzpolster, eine Liedtafel, eine Taufsteinhaube, ein neuer Ständer für die Osterkerze sowie ein neuer Kirchenläufer sind nur ein paar erwähnenswerte Aktionen der vergangenen Zeit. „Ein großer Dank gilt den Gründervätern der Christuskirche, die mit damals geringen Mitteln – aber mit Herzblut – diese wunderschöne Christuskirche mit dem Oktagon als Kirchenraum vor knapp sieben Jahrzehnten erbauten“, sagt mit Stolz Bernath vor versammelter Gemeinde. Es ist deshalb vollkommen normal, dass nach Jahren der „Zahn der Zeit“ an dem Gotteshaus nagt. Seit geraumer Zeit beschäftigt sich der Kirchenvorstand aktiv mit der Frage einer Sanierung bzw. einer Erweiterung des bestehenden Gebäudes. Dabei denken die Verantwortlichen an zeitgemäße Toiletten, einem geräumigen Versammlungsraum für Zusammenkünfte sowie Stauräume und eine Küche. In zahlreichen Besprechungsrunden wurden mittlerweile sechs ver-schiedene Pläne von Architekturbüros vom Kirchenvorstand genau unter die Lupe genommen und heiß diskutiert. „Alle bisherigen Vorschläge entsprechen nicht unseren Vorstellun-gen und sind auch aus finanzieller Sicht für uns nicht durchführbar“, bekräftige Christian Bernath vor versammelter Gemeinde. Vielmehr wollen die Verantwortlichen des Kirchen-vorstands den Kern des Gotteshauses erhalten und mit vertretbaren Mitteln sanieren. Weite-re Gespräche sollen nun „endlich“ die gewünschte Lösung bringen. „Wiederholt angespro-chen wurde bei der Gemeindeversammlung die Beschallung in der Kirche. Insbesondere ältere Menschen sehen in der seit drei Jahrzehnten eingebauten Lautsprecheranlage eine grundlegende Modernisierung bzw. Neuanschaffung als Lösung der besseren Verständigung.

Erlebnisgottesdienst und Konfi-Vorstellung
Stets einen vollen Terminkalender hat Pfarrer Bernath, zumal er mit Herz und Seele Nähe zu seinen Kirchenmitgliedern sucht. Kaum wurden sieben Jugendliche im Mai konfirmiert, so beginnt nun die Vorbereitungszeit für die neuen Konfirmanden/innen mit einer Bootsfahrt auf der Altmühl. Beim Vorstellungsgottesdienst unter freiem Himmel stellen sich die Jugendlichen am Sonntag, 17. Juli um 10 Uhr an der Seebühne am Stadtweiher vor.
Ein Abendgottesdienst mit besonderer Note beginnt am Sonntag, 31.Juli um 18.30 Uhr. In einer besonde-ren Atmosphäre mit Liturgie, geistlichen Impulsen und besonderer Musik will Bernath auf den Sommer- und Ferienmonat August einstimmen. Anschließend sind alle Gottesdienstbe-sucher zu einem gemütlichen Dämmerschoppen im Kirchgarten eingeladen. Bereits am kommenden Sonntag, 10. Juli, sind alle Kinder mit ihren Eltern und Großeltern zum Kleinkinder-Erlebnisgottesdienst um 11.15 Uhr eingeladen. „Wasser – Quelle des Lebens“ – so lautet das Thema dieses Erlebnisgottesdienstes, der bei schöner Witterung im Kirchgarten geplant ist.

Tagesausflug nach Rothenburg ob der Tauber
Gleich nach dem Ferienende sind alle Interessierten nach einer längeren Pause wieder zu einem Gemeindeausflug eingeladen. Ziel ist die fränkische Kleinstadt Rothenburg ob der Tauber – und zwar am Sonntag, 18.September. Das vorläufige Programm sieht den Besuch des Gottesdienstes in der Heilig-Geist Kirche im reizvollen Spitalviertel in der südlichen Altstadt sowie nach der Besichtigung in der Evangelischen Tagungsstätte Wildbad im lieblichen Taubertal ein gemeinsames Mittagessen vor. Eine Themenführung in der Kirchengemeinde St. Jakob sowie ein Spaziergang durch das mittelalterliche Rothenburg mit Imbiss schließen sich an, ehe die Rückfahrt in die Dreiburgenstadt angetreten wird.

Anmeldung und weitere Informationen zum Tagesausflug bei der Evangelischen Kirchengemeinde, Josef-Schneider-Str.2, Telefon (09442) 17 10 oder per Mail an pfarramt.riedenburg@elkb.de

Konfirmation
Ein sehr schöner und festlicher Gottesdienst in der Christuskirche

Freiluftgottesdienst Einzug in die Kirche von Pfarrer, Kirchenvorstand und Konfirmandinnen und Konfirmanden.
Mehr zur Konfirmation auf der Seite "Konfirmation. Einfach hier klicken!


Foto:Bernhard Hegenberger

Christi Himmelfahrt!
Schöner Gottesdienst auf dem Grillplatz bei Altmannstein-Sollern

Freiluftgottesdienst

In diesem Jahr hatte der Wettergott es gut gemeint: Herrliches wetter beim Gottesdienst an Christi Himmelfahrt auf dem Grillplatz bei Sollern.

Pfarrer am Freiluft-Altar
Gemeindearbeiter hatten den Platz, auf dem auch frohe Feste gefeiert werden, bereits vorbereitet und fleißige Helfer haben dann für den Altar und Blumenschmuck gesorgt. Der Organist probte noch den richtigen Sound.

Die Besucher warten auf den Beginn
Über dreißig Besucher hatten Platz genommen und warteten auf den Beginn des Gottesdienstes.

Die Besucher warten auf den Beginn
Unterstützung beim Gottesdienst erhielt Pfarrer Christian Bernath durch die Kirchenvorsteherin Gerlinde Kelp.

Kommunikation nach dem Gottesdienst Nach dem Gottesdienst blieben viele Gottesdienstbesucher bei Getränken und frischen Brezen und kamen miteinander ins Gespräch. „Es wäre schön, wenn auch im kommenden Jahr wieder so ein Gottesdienst stattfinden könnte!“, so war die Resonanz.

Bericht &Fotos: Reinhard Baumann

Ostern – die neue Leichtigkeit!
Gut besuchter Freiluftgottesdienst auf der Wiese bei der Christuskirche

Freiluftgottesdienst
Unter einem guten Stern stand der Freiluftgottesdienst auf der Wiese bei der Christuskirche Riedenburg am vergangenen Sonntag. Mit dem fünfköpfigen Bläserensemble unter Leitung von Florian Ferstl feierten rund vier Dutzend Besuchern auf der grünen Wiese einen hoffnungsvollen und frohen Gottesdienst. Und selbst der Himmel zeigte sich trotz mancher Regentropfen sogar mit etwas Sonne. Pfarrer Christian Bernath gab seiner Freude Ausdruck über den guten Besuch in der freien Natur unter „Gottes Schöpfung“ und appellierte an die Gläubigen ein Hoffnungsträger für die Mitmenschen zu sein.

Pfarrer am Freiluft-Altar
In dem ringsherum blühenden Areal inmitten des Grüns zeigten sich die Gottesdienstbesucher angetan von der herrlichen Natur.

„Die Erde ist schön, es liebt sie der Herr“ – dieses bekannte Lied stimmte das Bläserensemble an. Die Farbe Grün dominierte bei diesem Gottesdienst. „Ostern. Die neue Leichtigkeit“ – stand dabei im Mittelpunkt. „Während überall auf der Welt Krisen herrschen, Leid und Elend zunehmen und oftmals Resignation – auch unter den Gläubigen – herrscht, bricht die Osterfreude wie ein Hoffnungsstrahl in die Welt hinein, in die Herzen der Menschen“.

Das an der Kirchenwand befestigte Banner „Ostern. Die neue Leichtigkeit“ soll dazu anregen, trotz all dieser Beschwerden und Herausforderungen das Positive durch die Auferstehung Jesu Christi zu sehen, zu spüren und in der Gemeinschaft der Familie, oder am Arbeitsplatz zu erleben! Dazu regten an auch die Lieder „Gott liebt diese Welt“ und „Komm, Herr, segne uns“ an.

Banner an der Kirche Nach dem Gottesdienst trafen sich die Gottesdienstbesucher bei Getränken und frischen Brezen, dzu spielte nochmals das Bläserensemble, das dem Gottesdienst eine besondere Note verlieh. „Es ist so schön, Gemeinschaft zu erleben und mit Jesus verbunden zu sein“, so war die Resonanz.

Bläserensemble
Bericht & Fotos:Bernhard Hegenberger & Reinhard Baumann

Loderndes Feuer am Ostermorgen.
Ostergottesdienste in der Christuskirche Riedenburg gut besucht.

Osterfeuer
„Jesus ist auferstanden, Halleluja – er ist wahrhaftig auferstanden, Halleluja!“ – das ist die Kernaussage der vier Ostergottesdienste. Rund 170 Kinder, Jugendliche, Frauen und Männer haben vom Gründonnerstag bis Ostersonntag Gottesdienste in der Christuskirche besucht, und die Osterbotschaft vernommen.

Den Auftakt der Karwoche am Gründonnerstag der feierliche Abend-Gottesdienst mit Beichte und Feier des Abendmahls. Musikalische Umrahmung von Dr. Reinhart Schmidt an der Orgel und Stefanie Kisker auf der Blockflöte schmückten die Feier.

Ein großer Stein mit Dornkrone und roter Rose lag am Karfreitag auf dem Altar der Christuskirche
Würdevoll gedachten am Karfreitag Vormittag die Gläubigen der Todesstunde Jesu. Auf dem ansonsten festlich geschmückten Altar wiesen ein schwerer Stein, eine geflochtene Dornenkrone und eine rote Rose auf das Leiden von Jesus Christus hin. Die einzelnen Lieder stimmten die Gläubigen auf die bitteren Stunden des Kreuzwegs ein.

Vor dem lodernden Osterfeuer am Kirchplatz beteten die Gläubigen mit Pfarrer Christian Bernath Früh aus den Federn ging es am Ostermorgen bei null Grad. Unter Vogelgezwitscher fanden sich gut drei Dutzend die Gläubigen am Kirchvorplatz um das lodernde Osterfeuer ein, das Rainer Thissen schon angezündet hatte. Den Ostertag in der Morgendämmerung am Osterfeuer zu begrüßen und den frühen Ostermorgen mit einer Lichtfeier fortzusetzen, ist bewegend und eindrücklich. „Vielleicht habt Ihr heute an diesem herrlichen Ostersonntag schon die Worte 'Der Herr ist auferstanden' gesagt und ein 'Er ist wahrhaftig auferstanden' als Antwort bekommen“ fragte der Pfarrer am Osterfeuer.
Mesnerin Hanna Hegenberger teilte an jedem Besucher kleine Osterkerzen aus. Als Pfarrer Christian Bernath mit der brennenden Osterkerze in das Gotteshaus einzog und dieses mit dem dreimaligen Gesang „Christus Licht der Welt – Gott sei ewig Dank!“ ertönte, erfüllte das Licht die Christuskirche. Organist Dennis Scherer ließ die Orgel erklingen. „Wir feiern an Ostern das Fest des Lebens“ „Ob zuhause oder im Gottesdienst vor Ort in der Gemeinde – die christliche Botschaft des heutigen Tages bleibt dieselbe: Jesus Christus ist auferstanden, er hat den Tod besiegt“, waren die Worte von Pfarrer Christian Bernath am Ostersonntagmorgen. Die Freude über den Auferstandenen übertrug sich auch an die Besucher.

In der herrlich geschmückten Christuskirche fühlten sich die Besucher sichtlich wohl Ebenso gut besucht war der 10-Uhr-Festgottesdienst, zu dem die drei Kirchenglocken einluden. „Seht, welch ein Morgen – Christus ist auferstanden“ sangen Bernhard und Hanna Hegenberger. „Auf, auf mein Herz mit Freuden“ – erklang es dann von allen Gottesdienstbesuchern. Mit dem Glorialied „Er ist erstanden“ war die Freude bei allen groß.

Zur Freude des Pfarrers assistierten bei allen Gottesdienst viele aktive Kirchenmitglieder als Sänger und Sängerinnen, Organisten, Lektoren, Mesner und Konfirmanden bei den Gottesdiensten in der Christuskirche.
Bericht & Fotos:Bernhard Hegenberger

Palmsonntag in der Christuskirche Riedenburg
„Heute bejubelt, morgen fallen gelassen“

Gottesdienst am Palmsonntag
Der Einzug Jesu in Jerusalem am Palmsonntag steht am Anfang der Karwoche. Wenig später schlagen sie ihn ans Kreuz. Durch die Tiefe führt Gottes Weg zur Verherrlichung – dies ist die Botschaft vom Palmsonntag bis zum Osterfest.

Beim Palmsonntagsgottesdienst in der Christuskirche Riedenburg stellte Prädikant Stephan Strohmeyer vier Bilder des Malers Walter Habdank vor, welche auf bittere Weise den Kreuzweg Jesu darstellen. 1930 als Sohn eines evangelischen Diakons geboren, schlug Habdank nach seinem Studium den Weg zum freischaffenden Künstler ein. Es folgten etliche Jahre voller schweren Herausforderungen, bis ihm seine meditativen Holzschnitte, die bundesweite Verbreitung fanden, zum Durchbruch verhalfen und ihn rasch zu einem der bekanntesten Vertreter der christlichen Kunst werden ließen.

In den Bildern sind die Tiefen der Karwoche zu spüren, die in eine Grenzzeit hineinfallen: Die Hände, die eben noch Palmzweige schwingen, sind schon zu Fäusten geballt. Das „Hosianna“ wird zum gellenden „Kreuzige“-Ruf, fröhliche Gesichter erstarren zu Fratzen. Und doch ist es Jesu Tod am Kreuz, der den Menschen Leben bringt. Sein Weg ins Dunkel war ein Weg ins Licht, und das bekennen die Christen heute. -hhe- 10.4.2022

Die Bilder sind bis zum Karfreitag zu sehen.

5.Sonntag in der Fastenzeit – Christuskirche Riedenburg
Kleinkindererlebnisgottesdienst im Frühling!

Kleinkindererlebnisgottesdienst
„Einfach spitze, dass du da bist“ – mit diesem Lied stimmte Organist Dennis Scherer zum Kleinkindererlebnisgottesdienst in der Christuskirche ein. Rund dreißig Kinder und Erwachsene waren zum sonntäglichen Erlebnisgottesdienst gekommen, um sich mit Pfarrer Christian Bernath und seinem Team mit dem Thema „Wachsen“ auseinanderzusetzen.

Erfreut zeigten sich die Kinder als sie mit der Mesnerin Hanna Hegenberger die Kirchenglocken ein- und ausschalten durften und dabei die drei mächtigen Glocken ertönten.
„Das sind Kinderschuhe mit Größe 19 unseres Sohnes Simon – und das sind heute Simons Schuhe mit 30 Jahren und Schuhgröße 43“ – zeigte der Pfarrer den aufmerksam zuhörenden jungen Gottesdienstbesuchern.

„Was kann alles wachsen? Und was braucht man zum Wachsen?“ – fragte Teamleiterin Steffi Merk in die Runde. „Wasser, Essen, Wärme, Sonne, Schlaf, Ruhe und viel Liebe“ – waren die Antworten der Kinder, welche sich auf Sitzpolstern um den Altar versammelt hatten. Konfirmandin Rebekka Schneider malte zum besseren Verständnis all diese wichtigen Dinge auf einen Flipchart.

Spannend wurde es, als Andrea Bernath ein mit Tüchern abgedecktes Gefäß in die Gemeinschaft brachte. „Was wird wohl das sein?“ – fragte sie. Nach verschiedenen Fragen hatten es die Kinder erraten: es ist ein Hefeteig! Wie dieser an einem warmen Platz am Fenster durch den Sonnenschein während des Gottesdienstes wuchs, erlebten die Kinder hautnah.

Passend dazu stimmten alle das Lied „Der mich atmen lässt, bist du, lebendiger Gott“ an. Dass ohne Wasser, Wärme und Licht kein Leben wachsen und gedeihen kann, verdeutlichte Rebekka Schneider in ihrer Geschichte.

„Und schließlich schenkt uns Gott noch eine spezielle Zutat: die Liebe“ – ergänzte Pfarrer Christian Bernath. Mit dem gemeinsamen Lied „Gott, dein guter Segen“ und einer Kostprobe eines vorher gebackenen Hefezöpfchen für jedes Kind klang die Feier aus.

Der nächste Erlebnisgottesdienst findet am Sonntag, 10.Juli, in der Christuskirche statt. -hhe- 3.4.2022
Kleinkindererlebnisgottesdienst

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