Gottesdienste in der Christuskirche


Am Sonntag 11. Januar 2026
Kein Gottesdienst


Logo Kindergottesdienst

Am Sonntag 18. Januar 2026
10:00 Uhr Gottesdienst

mit Pfarrer Christian Bernath
in der Christuskirche Riedenburg.
Gleichzeitig Kindergottesdienst


Pfarrer Christian Bernath

Am Sonntag 25. Januar 2026
17:30 Uhr Abend-Gottesdienst mit Wort und Musik

mit Pfarrer Christian Bernath
in der Christuskirche Riedenburg.

 Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Bischöfin Kirsten Fehrs

Neujahrsbotschaft der Ratsvorsitzenden Kirsten Fehrs

„Dem guten Ende eine Chance geben“ - die Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Bischöfin Kirsten Fehrs, erinnert zum Jahreswechsel daran, dass alles Leben eingebettet ist zwischen einem guten Anfang und einem guten Ende und wir deshalb hoffnungsvoll auf das neue Jahr 2026 blicken dürfen. Ihre Neujahrsbotschaft basiert auf der Jahreslosung für das Jahr 2026:
"Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu!" (Offenbarung 21,5).


Liebe Leserinnen und Leser,
Manchmal passieren einem ja Dinge, die sind so überraschend, das kann man sich nicht ausdenken. Also, ich steige aus dem Zug und sehe am Bahnsteig einen Mann mit einer übergroßen Plastiktüte, der offenbar nach Pfandflaschen sucht. Von meiner Reise habe ich noch eine in der Hand und will sie ihm geben. Er dreht sich um. Vor mir steht ein älterer Herr, gepflegt und munter. Wir kommen ins Gespräch. Er ist weder arm noch obdachlos. Er findet nur, dass Pfandflaschen zu schade sind für den Müll. Vom Pfandgeld, erzählt er, kauft er Kinderbibeln. Für das Kinderhospiz, in dem er ehrenamtlich arbeitet. Unglaublich, oder? Flaschensammeln für Kinderbibeln!

Damit habe ich nicht gerechnet

Siehe, ich mache alles neu! In diesem Fall ist es mein Blick. Erwartet hatte ich eine traurige Gestalt. Verschattet und beschämt vor lauter Armut, mich rührt das immer an. Begegnet ist mir ein vermögender Mensch mit einem großen Herzen. Auf einem nächtlichen Bahnsteig. Bei all den schlechten Nachrichten jeden Tag habe ich damit tatsächlich nicht gerechnet.
Es stimmt ja, vieles in dieser Welt ist düster. Im Kleinen und im Großen. Der Umgangston kann erschreckend rau sein, auf der Straße und im Internet. Die Gewalt gegen Menschen, die anders sind oder anders denken, nimmt zu. Und auch dies: Firmen bauen Arbeitsplätze ab. Viel zu viele Menschen leiden und sterben in den Kriegen unserer Zeit. Die Despoten setzen auf Recht des Stärkeren. Die Schwachen verhungern. Die Meeresspiegel steigen. Und da mitten hinein sagt Gott: Siehe, ich mache alles neu!

Kann 2026 alles neu werden?

Macht er die Welt neu? Kann 2026 alles neu werden? Sollen wir das wirklich glauben?
Ja. Bitte! Weil diese Jahreslosung durch krisenhafte Zeiten trägt und stets neu die Augen öffnet für die Geschichten der Hoffnung, für die Kinderbibelkäufer vor unserer Nase.
Diese Zusage ist uralt und steht im letzten Buch der Bibel. Als der Text vor knapp 2000 Jahren entstand, wurden Christ*innen bedroht und grausam verfolgt. Sie rechneten jeden Tag mit dem Ende! Was ihnen in dieser inneren Not Hoffnung gab, fragen Sie? Sie blätterten zurück an den Anfang der Bibel. Erinnerten, dass Gott die Welt geschaffen hat als einen friedlichen Ort mit liebesfähigen und klugen Menschen. Eine Schöpfung, voller Schalom. Und siehe, das war sehr gut, sagte Gott. Im letzten Buch der Bibel nun wiederholt er diese Verheißung, ungebrochen: Weil es diesen guten Anfang gibt, wird es ein gutes Ende geben. Eine neue Schöpfung voll der guten Hoffnung. Trotz all der Angst und Gewalt sollen wir uns zu Herzen nehmen, dass unser Leben eingebettet ist zwischen diesem guten Anfang und einem guten Ende.

Das Neue beginnt hier

Siehe, ich mache alles neu! Jetzt. Und hier. Nicht nur im Jenseits. Siehe – schau hin! Ändere deinen Blick. Siehe – mit neuen Augen. Die Spuren des Guten sind doch längst in den Ritzen der Welt zu sehen! Und das Unmögliche wird möglich.
Beispiel gefällig? Denken an die Frauenkirche. Jahrzehntelang war diese Kirche ein Trümmerhaufen. Mitten in Dresden. Eine Wunde, ein Mahnmal gegen den Krieg. Wer hätte vor vierzig Jahren gedacht, dass diese Kirche wiederaufgebaut wird? Dass sie zu einem lebendigen Ort der Musik, Kultur, ja der Verständigung werden würde, in der Frieden neu gedacht wird? Aber Menschen ließen sich anstecken von dieser verrückten Idee. Sie gaben Geld und ihre Kraft. Weil sie an ein gutes Ende geglaubt haben – wider allen Augenschein. Unglaublich, oder? Aber wahr.
Diesen besonderen Blick gibt uns die Jahreslosung mit in die Zukunft. Ein Blick, der vom guten Ende her auf die Trümmer und Ungerechtigkeiten und Krisen und Flaschensammler unserer Tage sieht. Wer sagt denn, dass alles bleiben muss, wie es ist? Dass alles ist, wie es scheint? Dass nicht alles auch besser und gut werden kann?

Warum wir nicht alles schaffen müssen

Also: öffnen wir unsere Augen für die Fundgrube der Möglichkeiten. So viel Gutes gibt es zu entdecken. So viele freundliche Menschen kennen zu lernen. Überall, wo wir leben und arbeiten und unterwegs sind. Es braucht nur den wachen Blick dafür.
Und stellen Sie sich mal vor, jeder würde seine guten Gaben in diese Gesellschaft einbringen! Ganz aktiv. So dass in diesem Land die Barmherzigkeit reichlich Platz nimmt. Und die Würde eines jeden Menschen sein unantastbares Recht behält. So dass die Hassredner mit den kurzen Zündschnüren Hausverbot erhalten und die Leidenden getröstet werden. So dass es weder Tod, noch Geschrei, noch Schmerz mehr gibt…
Gewiss, diesen seligen Zustand werden wir in unserer Welt nicht erreichen. Aber unsere Welt wird heller, wenn wir den Abfälligkeiten unsere Mitmenschlichkeit entgegenhalten. Wenn die Traurigen dieser Tage Trost und die Heimatlosen Obdach finden – und die Sterbenden nicht alleine sind.
Zugleich gilt heute: unsere menschlichen Kräfte sind immer auch endlich. Deshalb steht da ja auch: Ich, Gott, mache alles neu! Das heißt: besonnene Gelassenheit möge uns im neuen Jahr leiten. Kein Stress, wir müssen nicht alles schaffen. Gott steht uns zur Seite!

„Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu!“Offenbarung 21,5 Bild Jahreslosung

Mit offenen Augen und Armen ins Jahr 2026

So ist das doch ein wunderbarer Neujahrsvorsatz: Schlechtsehen wird abgestellt. Es wird hingeschaut, was gelingt. Was so unglaublich schön ist in unserem Leben. Wie jeder neue Anfang Hoffnung schenkt. So wie bei uns auf dem Dorf immer alle verzückt waren, wenn Kindkieken angesagt war und man ein Neugeborenes mit offenen Armen willkommen geheißen hat. Das wäre doch was fürs neue Jahr? Herzlich willkommen, liebes Neue Jahr 2026 - mit offenen Armen nehmen wir dich in Empfang. Und, siehe das ist sehr gut.

Ich wünsche Ihnen ein friedvolles, gesegnetes neues Jahr!

Bischöfin Kirsten Fehrs

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Musiker für die Kirche gesucht!
Nachdem unser lanjähriger Chef-Organist nach vielen Jahren sich aus Altersgründen in den Ruhestand verabschiedet, sucht die Kirchengemeinde neu Musikerinnen / Musiker für die Begleitung beim Gottesdienst.
Auch wenn ein Organist ideal wäre, ist auch jemand der Keyboard spielen kann willkommen.
Wir freuen uns auch über Personen, die nur 1- 2 mal im Monat spielen können.
Bei Interesse bitte im Pfarramt melden.


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UM DER LIEBE WILLEN

Monatsspruch Januar: Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit ganzer Kraft.
Deuteronomium 6,5

Du sollst, du sollst, du sollst! Mit ganzem Herzen, ganzer Seele, ganzer Kraft! Das klingt so groß, so anspruchsvoll, dieses „Du sollst“ mit seinem dreimaligen „ganz“; zu groß, fast so, als ließe es sich nicht schaffen. Als diese Worte gesagt werden, steht Israel an einem Übergang, im Grenzland zwischen Gestern und Morgen. Gestern, vergangen, das heißt: Aus der Knechtschaft befreit, davongekommen, als die Feinde ganz nah waren. Die Wüste ist durchquert. Wenn es bedrohlich wurde, doch nie allein gewesen, versorgt mit dem, was vom Himmel fiel, in der Nacht geleitet von einem Feuerschein. Morgen, zukünftig, das heißt: Das gelobte Land vor Augen, wo Milch und Honig fließen. Sich niederlassen nach der Wüstenzeit, ausruhen dürfen, zu Hause sein.

Und hier, im Grenzland, zwischen dem „Hinter uns“ und dem „Vor uns“ lässt Gott sich vernehmen: Du sollst den HERRN, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit ganzer Kraft.

„Ich bin da“ war der Name Gottes gestern, im Wüstenland. „Ich bin da“ wird der Name sein, wohin auch immer du zukünftig ziehst. Und Gott sehnt sich nach einer Antwort auf dieses Da-Sein. Gott zu antworten heißt, auch bei ihm zu bleiben. In der Liebe zu wohnen, die er selbst ist. Da-Sein, Lieben, treu sein, so, wie Gott es zuerst getan hat und immer wieder, immer noch tut.

Du sollst den HERRN, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit ganzer Kraft. Diese so großen Worte, sie verlangen mir nichts Übermenschliches ab. Sie bitten darum zu bleiben. Bleiben bei ihm, Gott, der da war und da sein wird, in seiner Liebe, gestern, heute und morgen.

Tina Willms

Chor

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Nächste Gesangstreffen - auch zum Kennenlernen: Termin bitte im Pfarramt erfragen.

Herzliche Einladung zum Mitsingen!
Mehr Informationen im Pfarramt.

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Das Team beantwortet Ihre Fragen oder weiß, an wen Sie sich wenden müssen. Denn es kennt die Strukturen und Fachleute. Bundesweit, in den 20 Gliedkirchen der EKD sowie in den Kirchengemeinden vor Ort.
Wenn nicht, wird recherchiert und zurück gerufen.
Versprochen!

Der Gemeindebrief 4/2025
Dezember 2025 bis Februar 2026 stehet zum Download bereit. Sie finden ihn auf der Seite
"Gemeindebrief".

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Neues & Aktuelles
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Das Kreuz im Gebirge.
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„Monatsspruch Januar 2026 - Monatsspruch Januar: Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele
						 und mit ganzer Kraft. - Deuteronomium 6,5